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Von Bath ging die Reise weiter ins tiefe Cornwall, nach Penzance. Noch einmal ans Meer, was habe ich mich gefreut! Aber diese Freude musste erst verdient werden: Es gab sehr wenig Zug für sehr viele Leute, die ein ähnliches Ziel hatten wie ich. Ich dachte schon, ich müsste 4 Stunden ganz eng stehen, und es war auch sehr heiss, da die Klimaanlage nicht funktionierte. Irgendwann wurde dann ein Platz frei und ein Zugbegleiter brachte Wasserflaschen für alle. Als Belohnung winkte ein dunkelblauer Atlantik. Das Hotel ist hübsch, mit tollen Blumen ums Haus und liebevoller Deko. Gestern bin ich dem Meer entlang nach Mousehole gewandert, ein kleines, hübsches Fischerdorf, das seinen Namen der engen Hafeneinfahrt verdankt. Es war grade Ebbe, und die Schiffe im Hafen lagen auf dem Trockenen. Am Abend habe ich spontan eine Bootsfahrt mitgemacht. Mir wurden Seehunde und Delfine in Aussicht gestellt, da konnte ich natürlich nicht verzichten. Einen Seehund soll es gegeben haben, den habe ich aber nicht gesehen (was vielleicht auch daran gelegen hat, dass ich den Dialekt hier so schlecht verstehe, "Cornish", und so den Ausführungen des Guides sehr schlecht folgen konnte), dafür hatten wir dann wirklich Delfine ums Boot, ich habe mich sooo gefreut Penzance selber scheint die Pandemie und vielleicht auch die Jahre vorher nicht so gut bekommen zu sein. Viele Geschäfte sind geschlossen, vieles sollte renoviert werden.
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A. Casutt
Auf zu neuen Ufern... Archiv
September 2022
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