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Der Tod der Queen hat sehr viele Menschen dazu veranlasst, nach London zu reisen und ihren Sarg in der Westminster Abbey zu besuchen und ihr so die letzte Ehre zu erweisen. Die Schlange an Menschen hat sich während der letzten 5 Tage kilometerweit der Themse entlang gezogen und die Menschen sind 15 bis 24 Stunden lang angestanden. Es war beeindruckend, aber auch fremd für mich. Ich habe in dieser Zeit das British Museum wieder einmal besucht, diesmal die Sektion über Afrika, China und Ägypten. Ich fand es sehr spannend. Und in einem Kunstmuseum war ich auch noch, im Tate Modern. Meine letzte Woche ist angebrochen. Die Zeit in London geht dem Ende entgegen. Der Herbst macht sich auch hier langsam bemerkbar. Heute war die Beerdigung der Queen, die ich an einem Livestream mitverfolgt habe, vor Ort hätte ich kaum etwas gesehen, da es überall Massen von Menschen hatte.
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Letzen Donnerstag wurde bekannt, dass die Queen gestorben ist. Sie ist 96 geworden, und die meisten Engländer kennen nur ein Leben mit ihr. Die Beerdigung wird nächsten Montag sein und es werden tausende Leute erwartet. Ich werde deshalb bestimmt einen grossen Bogen um diesen Teil Londons machen. Glücklicherweise zeigen die Musicals und Theater trotzdem weiter ihre Shows, das ist nämlich, was ich im Moment sehr geniesse. Über die Stücke zu schreiben ist allerdings etwas schwierig und Fotos darf man innen nirgends machen. Ich staune einfach über die Qualität und Professionalität der Darbietungen, die Sänger*innen und Tänzer*innen, das Orchester und die Lichtshows... so etwas gibt es wohl nur in einer so grossen Stadt zu sehen. Ich habe Frozen gesehen (Eisprinzessin-Märchen-Drama), The Lion The Witch And The Wardrobe (1. Geschichte der Narnia-Reihe auf Deutsch "König von Narnia" mit einem Schrank, durch den man in ein Wunderland gelangt) und Mary Poppins (die fast perfekte Nannny). Ich geniesse ebenfalls die vielen Parks und ich habe zufällig beim Spazieren einen alten Friedhof aus dem 18. Jahrhundert entdeckt, auf dem Daniel Defoe (Autor von Robinson Crusoe) und andere Berühmtheiten begraben sind. Gleich daneben fand ich ein sehr modernes Quartier mit viel Glas und einer neu eröffneten U-Bahn-Linie, die wirklich sehr chic ist. Alles ist hier nah beieinander. Ich war auch noch einmal oben auf dem Walkie-Talkie im Sky Garden (1. Bild) und hatte sogar Glück mit dem Wetter. Es ist inzwischen sehr wechselhaft. Am Samstag musste ich umziehen, vom ersten in den dritten Stock, da das neue Schujahr beginn. Ich wohne in diesem Haus, im dritten Stock, das vierte Fenster von links. Am Sonntag war ich auf einer Street Art Tour. Das hat mir wieder sehr gefallen. Während der Pandemie sind viele neue Bilder und Techniken entstanden. Zum Beispiel dieses Neon beim Tiger oder das Gesicht aus Fäden, wie Fadengrafik gemacht. Gestern habe ich mich der dunklen Geschichte Londons zugewandt und bin in die Kerker hinabgestiegen... Schauspieler inszenieren hier verschiedene Stationen in d er Geschichte, gruselig, lehrreich und lustig. Am Dienstag habe ich die St. Paul's Cathedral besucht, sie ist sehr berühmt und ein Wahrzeichen von London. Es gibt nicht viele Kirchen mit so einer Kuppel. Ich bin gleich in einem Gottesdienst gelandet, der mich sehr an einen katholischen Gottesdienst erinnert hat. Ich war auch ganz oben auf der Kuppel, es hatte sehr viele Treppenstufen, die sich durch immer enger werdende Wendeltreppen wanden. Die Aussicht danach hat mich belohnt. Gestern war ich im Zoo. Ich wusste bereits vorher, dass die Faultiere ein Junges bekommen haben. Hach! Mama Faultier wollte es allerdings nicht herzeigen, falls ihr genau guckt beim Foto (die Fellkugel), seht ihr ein Ärmchen vom Jungtier.... Dafür gab es andere Tiere, die gerne ein wenig posierten. |
A. Casutt
Auf zu neuen Ufern... Archiv
September 2022
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