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Gestern war ich in der Westminster Abbey. Das ist eine grosse Kirche hier in London, zu ihr gehörte der berühmte Glockenturm "Big Ben", der jede Viertelstunde eine Melodie spielt. Leider ist er schon wieder eingerüstet und eingepackt wegen Renovation wie das letzte Mal, als ich in London war... In der Kirche werden die Könige Englands gekrönt, königliche Hochzeiten abgehalten und ein Haufen berühmter Leute liegt hier begraben. Sie ist so riesig und beeindruckend, dass man sich glatt darin verlaufen könnte. Im Inneren darf man nicht fotografieren, ich habe ein paar Bilder vom Kreuzgang gemacht, früher gehörte zu der Kirche ein Kloster.
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Der Zoo hat mir gut gefallen, er ist grosszügig gebaut und beherbergt viele bedrohte Tierarten, und (oh my God!) es hatte Faultiere! <3 Ich bin kolimeterweit gelaufen, bis ich sie (und einen ganzen Regenwald) gefunden habe. Am Nachmittag habe ich es nur knapp in den Unterricht geschafft. Am Samstag machte ich bei einer Walking Tour zum Thema Street Art und Graffiti mit. Es ist unglaublich, wie viele Künstler es hier gibt, und dass die Kunstwerke oft nicht von langer Dauer sind (da sie wieder übermalt werden), macht die Sache noch spannender. Unser Guide wusste viel von den Künstlern zu erzählen. Oft werden sie nur an ihrem Stil erkannt, nicht alle schreiben ihren Namen dazu, es gibt aber auch einen, der inzwischen als Millionär in Los Angeles lebt und einen, Banksy, der ein Geheimnis um seine Identität macht, und von dem niemand zu wissen scheint, wer er in Wirklichkeit ist. Bilder von ihnen und vielen anderen kann man in den Strassen von London bewundern. Es gibt auch 3-D- Objekte, wie das Monster, das Geld frisst oder das Auto, das inzwischen hinter Glas ist, um es zu schützen. Auf einem Bild sieht man das Shakespeare-Theater mit einem Bild von Romeo und Julia drauf, einer sehr traurigen Liebesgeschichte... Gestern Abend haben wir uns das Musical "The Phantom Of The Opera" angeschaut. Es geht um die Oper in Paris, in der ein Geist leben soll. Er entpuppt sich später als genialer Komponist, der aber eine Entstellung im Gesicht hat und sich deshalb vor der Welt versteckt. Er verliebt sich in die junge Sängerin Christine, die aber ihrerseits einen anderen liebt. Das Ganze ist sehr traurig und dramatisch, aber die Musik ist wunderschön und die Geschichte berührend, dennoch, schon wieder eine traurige Liebesgeschichte... Da ich im Theater selber nicht fotografieren durfte, gibt es nur ein paar Bilder vom Eingang. Gestern war ich Tickets besorgen und chinesisch essen. Wir waren in China Town und am Picadilly Circus, einem berühmten Platz in London. Hier gibt es einfach alles: Theater, Musicals, Kinos, Restaurants, Läden, Strassenkünstler... Hier habe ich wirklich das Gefühl in einer Weltstadt zu sein! Den Film Doolittle fand ich sehr lustig. Heute war ich mit Leuten, die ich in der Schule kennengelernt habe, in Greenwich, da ist der Null-Meridian zuhause, von da wird die Zeit "verteilt". Zum Schluss noch ein paar Bilder von meinem Zuhause von aussen. Ich wohne nahe des Wembley-Stadions, hier gibt es viele Fussballspiele, aber auch Konzerte. Und rundherum läuft viel, es gibt Läden, Kinos, Theater und viele Wohnungen. In dem Hochhaus habe ich mein Studio. Weil ich Spam in den Kommentaren hatte, werde ich Kommentare in Zukunft erst freischalten, bevor sie öffentlich zu sehen sind.
Inzwischen kenne ich alle Arten von Regen. Heute hat das Wetter erst so getan, als wolle es schön werden, hat es sich aber dann anders überlegt. Der Regen, der dann fiel war eigentlich kaum wahrzunehmen, nass wurde man aber trotzdem... Deshalb kam ich vom Plan, in den Zoo zu gehen, ab, vor allem, da sich mir zufälligerweise das Sherlock-Holmes-Museum dazwischenschob. Das musste ich natürlich unbedingt sehen! Zack, war ich im viktorianischen Zeitalter gelandet, fast hätte ich erwartet, draussen Kutschen vorbeiziehen zu sehen. Die Reise nach London begann mit dem Sturm Dennis, der meinen Flieger erst mal nicht starten liess. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann doch noch los. Nach einem ruhigen Flug (Wo war der Sturm?) landeten wir auf einem anderen Flughafen. Ich wollte den Weg zu meiner Unterkunft unbedingt mit U-Bahn und Bus finden. Die U-Bahn beschloss, nur die halbe Strecke zu fahren, danach wurde sie geflickt. Also rauf auf die Strasse, Bus suchen. Der fuhr auf der anderen Strassenseite (Linksverkehr, gäu), also mitsamt Koffer wieder zurück. Ach ja, es regnete und stürmte nun ununterbrochen. Und dann ging es nur sehr gemütlich vorwärts, da es viel Verkehr hatte. Aber irgendwann war es geschafft! Das Haus, wo ich wohne hat 30 Stockwerke und 3 Lifte. Ich wohne im 7. Stock. Das Zimmer war sehr sauber und sehr weiss. Ich wusste gleich, dass ich Bilder brauche... Und ein anständiges Messer, diese Küche bot zwei Messer, die schon bei härterer Butter einknicken würden, wie man hier Gemüse schneidet, war mir ein Rätsel. So müde ich war, suchte ich mir dann erst mal einen Supermarkt um Essen zu kaufen und stellte fest, dass man eigentlich gar nicht zu kochen braucht, weil es alles, wirklich alles fertig zu kaufen gibt! Aber so richtig Lust darauf hatte ich nicht...
Am nächsten Tag schiffte es noch immer wie aus Kübeln. Ich lernte Leute aus der Schule kennen und machte mit ihnen einen (nassen) Rundgang. Gestern begann die Schule. Am ersten Tag hatte ich einen Test und es gab viele Informationen. Ich habe auch Schulbücher bekommen! Heute ging es dann erst richtig los mit Unterricht, allerdings erst am Nachmittag, am Morgen habe ich die Tower Bridge besucht, die, wie ich finde schönste Brücke in London! Und die Sonne schien! |
A. Casutt
Auf zu neuen Ufern... Archiv
September 2022
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